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Ko Samui

Diese Insel hat etwas Karibisches und hält man sich etwas länger auf diesem ca. 233km² großen Eiland auf, so fällt einem auf, dass die Uhr hier noch etwas langsamer tickt, als auf dem Festland von Thailand.

Rund 45.000 Einwohner zählt die Insel

und alle Einheimischen haben wohl ein Lebensmotto gemeinsam - "Lieber liege ich den ganzen Tag faul auf der Haut, als das ich schufte, auch wenn mir dadurch womöglich ein Luxusleben gegönnt wäre" - Und so arbeiten sie nur dann wenn es unbedingt notwendig ist, um sich und die Familie zu nähren. Selbst bei den Fischern, die weltweit als sehr arbeitstüchtige

Handwerker gelten, bleibt die Zeit um sich dem Lebensgenuss zu widmen.

Das die Menschen im Land der aufgehenden Sonne (Asien) gut gelaunt und lächeld durch das Leben gehen, ist uns Westeuropäern schon länger bekannt. Jedoch scheint man auf Ko Samui noch etwas mehr von diesem Lächeln zu verschenken. Egal welche soziale Schicht, wenn man von einer Solchen überhaupt reden kann, und/oder der Altersgruppe, die Menschen lachen mit ihrer ganzen Pracht des Herzens.

Das Lachen der Kinder mag ich besonders und ich hoffe eines Tages viel Zeit & Muße zu finden, um damit ein Buch zu füllen.

Landestypisch hockend habe ich sie vom "Festland" aus eine ganze Weile beobachtet und mich erfreut an dieser Lebensenergie. Leider vergesse ich, wieder angekommen in Deutschland, zu schnel,l wie einfach es sein kann sich selbst glücklich zu machen. Ich hoffe für Dich und für mich, dass wir uns diese Bilder öfter ansehen.

Ko Samui, dessen Namensherkunft nicht wirklich sicher scheint, hat jedoch mehr zu bieten als Lachen der Einwohner. Es besticht durch seine Farbenvielfalt in der Natur und Tierwelt.

Alles wirkt ein bisschen größer, was wohl mit den klimatischen Bedinungen zusammen hängt und so wirken die Wälder ein wenig wie ein Urwald, in dem sich Schlangen, Scorpione und Vogelspinnen zuhause fühlen.

Neben der Durian, der Stinkfrucht ist die Kokusnusspalme für die Wirtschaft eine wichtige Pflanze. Die Kokosnuss Ko Samuis, so sagt man, sei die Beste Thailands. Und so kommt es, dass es unzählige Plantagen gibt auf denen man das ganze Jahr mit Hilfe von Affen

den gesunden & erfrischenden Durstlöscher erntet.

Neben der Fischerei & den Kokosnussplantagen spielt der Tourismus eine große Rolle in der Wirtschaft. Und so kommt es, dass von Jahr zu Jahr mehr Ferienhäuser und Hotelanlagen entstehen

welche ein großes Problem mit sich bringen. Zum einen müssen Jahr für Jahr Kokosnussplantagen neuen Hotelanlagen weichen, zum anderen ist das Grundwasser mittlerweile dermaßen verschmutzt, dass die Einheimischen Trinkwasser teuer kaufen müssen.

Trotz dieses Umstandes bewaren sich die Menschen ihre Liebe zur Natur, zu den Mitmenschen & zu sich selbst und zeigen dieses auch.

Auf meiner Erkundungstour, meinen ersten Stunden auf der Insel, habe ich mit meinen Teamkollegen einen Ort gefunden in dem Bob Marley mit seinen Eltern wohnt.

Die Familie spielt eine große Rolle in Thailand und nur sehr selten müssen die "Alten" alleine den Lebensabend verbringen. Meistens bleiben die Kinder bis ins hohe Lebensalter Bezugspersonen und anders herum. "Bob Marley" war so freundlich und hat mir sein kleines Paradies mitsamt seiner Behausung, seiner Frau und einer Pilgerstätte gezeigt.

Ein Bett, ohne Matratze, ohne Komfort, aber dafür mit genialer Aussicht.

Das Leben kann einfach und doch so schön sein!

Zwei Besonderheiten darf ich nicht vergessen zu erwähnen. Das wäre zum einen der Büffelkampf. Es gibt richtige Arenen, in denen zwei Büffel gegeneinander Kämpfen.

Da diese Tiere jedoch viel mit der Heiligen Welt zu tun haben und diese dementsprechend geehrt werden, fließt bei diesen Kämpfen kein Blut. Blutig hingegen geht es in einer anderen Kampfarena zu, in der sich teure Hähne das Federkleid zerruppen.

Als Mann ist dir der Eintritt gegen Endgelt in diese Arena gewährt und du hast die Möglichkeit einen ganzen Monatslohn mit einem Kampf zu gewinnen oder zu verlieren.

Ein etwas größeres Tier kommt zumeist an Wasserfällen auf Trampelwegen zum Einsatz. Elefanten transportieren elegant die touristische Fracht durch den Djungel, müssen sich danach jedoch vom Dreck der modernen Welt befreien.

Meine lieben Gäste führe ich sehr gerne an solche Schauplätze, wo sie hautnah dem Geschehen beiwohnen können. Jedoch scheue ich nicht den Gang zu den ganz gewöhnlichen Plätzen, die der Westeuropäer nicht unbedingt sehen möchte. Zumeist sind meine Gäste aber dankbar für solche Bilder

Zu guter Letzt bleibt mir noch der kulinarische Genuss, den ich einem Jeden ans Herz lege. Besser, günstiger und für den europäischen Magen verträglicher kann man wohl nicht essen als in Thailand und somit auch auf Ko Samui. In einfachen Hütten und "Restaurants" wird ein Gaumenschmaus gezaubert, den man nicht mehr missen möchte.

Anfangs hielten wir uns mit den Gerichten außerhalb des Schiffes zurück, aber irgendwann packte uns der Robinsoninstinkt und wir probierten die landestypische Küche. Ich bereue es bis heute nicht.

Die Bilder zeigen geben einen kleinen Eindruck von der Vielfalt dieser Insel, dieses Landes, dieses Kontintentes.

 

 

 

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