WAiTUKUBULI ("Ihr Körper ist hoch"),
so nannten die Ureinwohner, die Caribs Indians, ihre
750km² große Insel, bevor sie vollkommen
von den Europäern eingenommen wurde und die Karibischen
Indianer entweder versklavt, ermordet oder von der
Insel vertrieben wurden.
Dominica
ist eine Insel der Superlative wenn man die Natur
und ihre Enstehung betrachtet. Vulkanischen Ursprungs
und noch immer vom dichten Regenwald umgeben, ist
die Insel ein Paradies für Natur- und Tierliebhaber.
Glücklicherweise gibt es keine weißen Sandstrände
wie auf den meisten karibischen Inseln, sodass der
Massentourismus keinen Einzug gehalten hat und man
sich vorkommt wie Christoph Columbus, der diese Insel
betrat und keine Worte fand um sie zu beschreiben.
Deshalb auch die Namensgebung der Insel, die nach
dem Wochentag benannt wurde, an dem Kolumbus dieses
Paradies entdeckte. Selbst als er vor dem spanischen
König trat und er die Insel beschreiben sollte
fehlten ihm die Worte. Laut Überlieferung nahm
er ein Blatt Papier, wälzte es zusammen wie einen
Ball, warf diesen Papierball auf den Tisch des Königs
und sagte "So etwa schaut die Insel aus".
Ca.
75.000 Einwohner am Fuße des großen Vulkans,
an dem sich auch der Boiling-Lake, der zweitgrößte
kochende See der Welt befindet. Er misst 100m im Durchmesser
und blubbert im Tal der Toten vor sich hin.
Eine
weitere "Attraktion" ist das Indianer-Reservat,
in welchem noch immer ca. 2.500 Ureinwohner ihr Leben
nach den alten Bräuchen und Sitten verbingen.