Dreamprince

Herzlich Willkommen, heute ist der

 

Afrika

Asien

Osteuropa

Westeuropa

Karibik

Mittelamerika

Südamerika

 

Panama - Colon

Wo fange ich an ihr Lieben. Colon ist eine Stadt, welche man so wie ich sie gesehen und kennen gelernt habe nicht oft zu Auge bekommt. Im Vorfeld wird von allen Seiten davor gewarnt sich zu weit in das Zentrum der zweitgrößten Stadt Panamas zu wagen.

Einst eine schöne Koloniastadt der Spanier, ist sie mittlerweile ein wichtiger Handelsplatz für viele geworden. Von dem Glanz der Kolnialisten sieht man nichts mehr und auch das Geld welches durch die "Zona Libre", der großen Freihandelszone oder durch den Panama-Kanal erwirtschaftet wird, fließt in andere Gassen, nicht aber in die von Colon.

Colon, ein Ort an dem wohl eine Kriminailitätsrate herrscht, die man nicht mit Zahlen erfassen kann, da niemand die Möglichkeit hat die vielen Delikte festzuhalten, die in dieser Stadt zum Alltag gehören. Aus diesem Grund ist es hier seitens der Behörden Pflicht, dass die radtouren von Polizisten auf Rädern begleitet werden.

Im Gegensatz zu Cartagena, in Kolumbien, halte ich diese Maßnahme für sehr wertvoll. Aus diesem Grund weise ich meine Gäste auf diese Besonderheit hin und bitte sie ausdrücklich nicht einfach auf der Straße anzuhalten, um ein möglichen Motiv für die Fotogallerie festzuhalten. Es könnte das letzte Bild sein, welches man schießt, bevor richtig geschossen wird.

Es geht vorbei an bunten Autobussen, welche typisch für diese Gegend sind und oft religiöse Bilder oder Symbole aufweisen und damit die Verbundenheit der Menschen zur Kirche verdeutlichen, aber auch die Lebensfreude wird auf den Bussen durch den farbenfrohen Anstrich wiedergeben. Die erste heruntergekommen Gebäude werden sichtbar und lassen erahnen, welche prachtvolle Stadt Colon einst gewesen sein muss.

Und nochmals bitte ich meine lieben radelnden Mitstreiter (auch zur Karnevalszeit) auf die Worte und Weisungen unserer Polizeiescorte zu hören. Und schon bald ist den Wohlstandsdeutschen bewusst, weshalb ich sie so aufdringlich darauf hinweise.

Für meine Gäste ist es höchst interessant, wenn zugleich auch erschreckend, zu sehen unter welchen Bedingungen Menschen auf unserem so fortschrittlichen Planeten leben müssen. Um ihnen nicht allzulange das Nervenkostüm zu strapazieren, führe ich sie dann mit Hilfe von Dario bzw. Gregory wieder auf den "rechten Weg".

 

Es geht hinein in die Natur mit den vielen Facetten des Regenwaldes. Mit Glück sehen wir Faultiere oder Leguane. Mit Sicherheit auf jeden Fall die Nester und den Vogel Oropendula selbst, aber auch Geier und Termitenbauten, die hier auf Südamerika an Bäumen festgemacht werden.

Und dann und wann wird man vom panamaischen Fernsehen überrascht und ausgequetscht wie eine Zitrone.

Nachdem uns Dario über alle Einzelheiten des Interviews aufgeklärt hat geht es endlich zu unserem Hauptziel. Zum Panama Kanal mit seiner Gatunschleuse.

Und weil ich ein gut erzogener Junge bin und mich meine Mama gelehrt hat immer freundlich & zuvorkommend zu sein, lasse ich meine Gäste nicht unwissend wieder nach Hause reisen, sondern gebe ihnen Auskünfte über Kultur, Geschichte und Leute.

Im Laufe der Zeit wird man zu einem bekannten Gesicht und wird zu einem Einheimischen, auch wenn mich meine blauen Augen ein jedes mal verraten, mir aber wiederum Türen öffnen.

Ein letzter Stop am großen Gatun Stausee und einem Versuch es Tarzan nach zu machen, bevor es dann, wenn auch mit Unterstützung, wieder Richtung Colon geht.

Während die Gäste platt vom Wetter, sowie den vielen Eindrücken sind und zudem glücklich darüber, wieder gesund & sicher am Schiff angekommen zu sein, haben wir Biking Guides niemals genug. Werden wir von den örtlichen Guides ein jedes Mal davor gewarnt selbstständig ins Zentrum zu fahren, genehmigen wir uns im selbigen ersteinmal etwas Kühles, bevor es in die wirklich schwarzen Gassen geht, in welche wir mit den Radfahrgästen nicht hinein dürfen.

Irgendwann jedoch werden wir doch wieder von einem Polizisten aufgesammelt, der uns höflich, aber fordernd bittet ihm zu folgen.

Letzten Endes sind wir alle Kinder dieser Erde und mit Sicherheit ist unser Leben vorher bestimmt. Was uns jedoch verbindet ist das Kind in uns, welches wir bewaren sollten und das damit verbundene Lachen und die Freude über kleine Geschenke

Euer Rene´

 

 

 

 

 

 

Belize

Cartagena

Colon

Puerto Limon

Cozumel