Als
1834 der englische Staatsmann Lord Henry Brougham
mit seiner Tochter Nach Nizza reiste, war die Grenze
(Nizza gehörte damals noch zu Savoyen) wegen
einer Cholera-Epidemie gesperrt, sodass die beiden
nicht einreisen konnten.
Der Lord beschloss, im nächsten Ort – eben
Cannes – das Ende der Quarantäne abzuwarten.
Dabei verliebte er sich in den kleinen Ort & ließ
Nizza…Nizza sein, baute sich darauf in Cannes
ein Haus & verbrachte dort den Winter. Sein Beispiel
machte unter der englischen Aristokratie Schule, und
der Ruf von Cannes als Winterkurort war gemacht.
Die
Lerinischen Inseln vor Cannes sind ein beliebtes Ausflugsziel.
St. Marguerite und St. Honorat, beide von üppiger
Vegetation bedeckt. St. Marguerite liegt näher
am Festland (etwa 1200 m), St. Honorat ist von ihrer
Schwesterinsel noch einmal 800 Meter entfernt. Beide
Inseln haben ihren besonderen Charme. Nachdem Richelieu‘s
Flotte die spanische Armada, die damals Cannes bedrohte
(1635 – 1637), vernichtend geschlagen hatte,
wurde St. Marguerite zur königlichen Festung
umfunktioniert. In dieser Zeit wurde die Insel auch
als Staatsgefängnis genutzt und hatte deshalb
zwangsläufig viele „Gäste“ –
darunter den geheimnisvollen „Mann mit der Eisernen
Maske“ (1687 – 1698).
Eines
der Wahrzeichen ist Cannes "Carlton Hotel",
eines der teuersten Hotels weltweit. Übernachtungen
können dort pro Nacht 15.000 Euro kosten.


